UUID Generator
v4 und v7 nach RFC 9562 · bis 500 auf einmal · nichts verlässt den Rechner
128 Bit,
fünf Felder,
zwei davon fest.
Eine UUID ist eine Zahl mit 128 Bit. Vier Bit tragen die Version, zwei die Variante, der Rest ist Zeit oder Zufall. So teilen die beiden Versionen dieses Generators ihre Bits auf, Breite proportional zur Bitzahl.
Zeit in Millisekunden
0111
Zufall oder Zähler
10
Zufall
Zufall
0100
Zufall
10
Zufall
Größenordnungen
2122
mögliche Werte bei Version 4, rund 5,3 Billionen Billionen Billionen.
85 Jahre
bei einer Milliarde UUIDs pro Sekunde, bis die Chance auf eine einzige Kollision 50 Prozent erreicht.
0 Byte
verlassen deinen Rechner. Erzeugung, Prüfung und Download laufen im Browser.
Welche Version wofür
Version 4 füllt 122 Bit mit Zufall und ist der verbreitetste Typ. Sie verrät nichts, keinen Zeitpunkt, keinen Rechner, keine Reihenfolge, und gehört deshalb in alles, was Nutzer sehen: Links, Bestellnummern, öffentliche API-Kennungen.
Version 7 setzt vorne einen Zeitstempel in Millisekunden und dahinter Zufallsbits. Das Ergebnis lässt sich chronologisch sortieren und schont Datenbank-Indizes, weil neue Schlüssel immer am Ende landen. Im Feld oben siehst du das direkt: Bei v7 bleiben die ersten sechs Spalten zwischen zwei Zeilen fast gleich. Welche Variante für dich passt, erklärt UUID v4 oder v7?, die Speicherung in PostgreSQL, MySQL und SQLite der Artikel UUID als Primärschlüssel.
Die Zufallsbits kommen aus crypto.getRandomValues(), dem kryptografisch sicheren Generator deines Browsers. Es gibt keinen Server, der die Werte sieht, und kein Protokoll.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine UUID?
Eine UUID (Universally Unique Identifier) ist eine 128 Bit lange Kennung, die als 32 Hexadezimalzeichen in fünf Gruppen geschrieben wird, zum Beispiel 123e4567-e89b-42d3-a456-426614174000. Sie wird ohne zentrale Vergabestelle erzeugt und ist trotzdem praktisch weltweit eindeutig. Der Standard ist RFC 9562, der 2024 den älteren RFC 4122 abgelöst hat.
Worin unterscheiden sich UUID v4 und v7?
Version 4 besteht aus 122 Zufallsbits und ist der verbreitetste Typ. Version 7 beginnt mit einem 48-Bit-Zeitstempel in Millisekunden, danach folgen Zufallsbits. Dadurch lassen sich v7-UUIDs chronologisch sortieren, was in Datenbank-Indizes deutlich weniger Fragmentierung erzeugt. Beide sind gleich lang und gleich aufgebaut.
Was zeigt das Feld über dem Generator?
Jede Zeile ist eine UUID, jede der 16 Spalten ein Byte, die Farbe der Wert von 0x00 (schwarz) bis 0xff (hellgelb) auf der Inferno-Skala. Die zwei hell gerahmten Spalten sind Byte 6 mit der Versionsziffer und Byte 8 mit der Variante. Bei Version 7 bleiben die ersten sechs Spalten zwischen zwei Zeilen fast gleich, weil sie der Zeitstempel sind. Der Mauszeiger liest jede Zelle aus.
Wie sicher ist der Zufall in diesem Generator?
Die Zufallsbits stammen aus crypto.getRandomValues(), dem kryptografisch sicheren Zufallsgenerator des Browsers. Er speist sich aus dem Zufallspool des Betriebssystems. Ein einfaches Math.random() kommt nicht zum Einsatz.
Werden meine UUIDs irgendwo gespeichert oder übertragen?
Nein. Die Erzeugung läuft vollständig in deinem Browser. Es gibt keinen Server, der die Werte sieht, keine Datenbank und kein Protokoll. Sobald du die Seite schließt, sind die erzeugten Werte weg, sofern du sie nicht kopiert oder heruntergeladen hast.
Können zwei UUIDs zufällig gleich sein?
Theoretisch ja, praktisch nicht. Bei Version 4 gibt es rund 5,3 Billionen Billionen Billionen mögliche Werte. Selbst wenn du eine Milliarde UUIDs pro Sekunde erzeugst, liegt die Wahrscheinlichkeit für eine einzige Kollision nach 85 Jahren noch bei etwa 50 Prozent. Für jede reale Anwendung ist das vernachlässigbar.
Was bedeuten NIL und MAX?
Die NIL-UUID besteht nur aus Nullen, die MAX-UUID nur aus f. Beide sind im Standard definiert und dienen als Platzhalter, etwa für "kein Wert" oder als obere Grenze in Bereichsabfragen. Sie sind keine echten Kennungen für Objekte.
Groß- oder Kleinbuchstaben, mit oder ohne Bindestriche?
Der Standard schreibt UUIDs klein und mit Bindestrichen. Beim Einlesen müssen Programme aber beide Schreibweisen akzeptieren. Manche Systeme, etwa Microsoft-Registry-Schlüssel, erwarten geschweifte Klammern, andere speichern die 32 Zeichen ohne Trenner. Deshalb bietet der Generator alle drei Optionen.